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Konstruktion

Kurzbeschreibung
FACHWERKRAUM ist das erste systemische Konzept zur effizienten Möblierung kleiner Räume. Durch die weitgehende Eliminierung von Vertikalen und Längslinien entsteht Raum. Lediglich zwei Arten wandseitig zu befestigender Grundprofile, die Holz in Form von Platten und Leisten aufnehmen, ermöglichen alle denkbaren Möbel. Der Boden bleibt frei. Geradliniges Design, Individualität, Variabilität, Barrierefreiheit, Ressourceneffizienz und Lebensdauer ergänzen diesen Lösungsansatz zu urbaner Verdichtung.

Raum als Baukastensystem

Für die Konstruktion bedarf es ja nach Wunsch tragfähiger Wände, die nicht weiter als 3 m auseinander stehen. Je nach Belastung und Sicherheitsanforderungen werden die Stahlprofile spezifisch vorbereitet und mit entsprechenden Dübeln und Schrauben fest mit der Wand verbunden.

Steckprofil STP Draufsicht
Steckprofil STP und Fachwerk: Draufsicht schräg
Das Fachwerk wird für unterschiedliche Belastungsklassen mit Holzprofilen vorbereitet, auf Maß gebracht und schließlich einfach eingesteckt. So ist es im Bedarfsfall leicht aus-, umzubauen und zu lagern.

Metallprofile

Das Steckprofil (Fixierung, Halt, Rasterung, Ausrichtung)

Steckprofil STP Seitenansicht
Steckprofil STP und Fachwerk: Seitenansicht
Das Steckprofil ist das Herzstück von FACHWERKRAUM. Es ist die Schnittstelle zwischen Immobile und Mobilie (Möbel). Dank dem Werkstoff Metall trägt es hohe Lasten unauffällig. Dabei ist es so konzipiert, dass die wandseitige Befestigung ganz unterschiedliche Wandqualitäten berücksichtigt. In kurzen Abständen ist eine Befestigung mittels unterschiedlicher Schrauben und Dübel möglich. Die Befestigungsart reicht dabei je nach Möbel von der einfachen Holzschraube bis hin zur zertifizierten Schraube/Dübelkombination mit je 100 kg Tragkraft.

Komplette Konstruktion
Komplette Konstruktion FACHWERKRAUM mit Füllung des Edelstahlprofiles, Fachwerk und zweifacher Ausfachung
Es werden jeweils zwei parallel gegenüber liegende Steckprofile benötigt, um das Fachwerk einzustecken, das die beiden Wände dann frei „schwebend“ miteinander verbindet. Die so entstehende „Schienenkonstruktion wird dann mit Einlagen nach Bedarf ausgefacht. (Legoprinzip).

Dabei ist das Profil so gestaltet, dass es das Fachwerk zur Überbrückung bis zur anderen Wandseite senkrecht aufnimmt, um die entsprechende Statik für höhere Lasten zu gewährleisten.

Durch die regelmäßigen Abstände der Steckplätze ergeben sich vielfältige Belegungsmöglichkeiten und ein Raster, das u. a. für eine klare Gliederung der Möbel/Raumstruktur sorgt. Darüber hinaus gewährleistet dieses Vorgehen Effizienz nach dem Gleichteileprinzip: Ausfachung. Dabei werden einfach ein (z. B. Tischlerplatte) oder mehrere Elemente (z. B. Hochbett: Lattenrost, Madratze ...) eingelegt.

Das Schubprofil

Schubprofil SCP
Schubprofil SCP und Leimholzplatte Eiche massiv
Auf der gleichen Basis wie das Steckprofil, ist ein Schubprofil entstanden. Es ermöglicht einseitig zu befestigende Regale, die durch einfaches hochkant Einschieben bis auf die Plattenstärke kurzfristig „verschwinden“.

Zusammen mit einer Deckenbefestigung ist auch die einseitige Befestigung einer Tischplatte möglich.

Das Schubprofil folgt exakt den Maßen des Steckprofils, was Länge und Wandfixierung angeht und fügt sich mithin harmonisch dem Raumkonzept als Ganzes.

Der Eckverbinder

Eine Verbindung über Eck ist im Entstehen.